Deep South Tour mit Kiwi Experience

Deep South Tour mit Kiwi Experience

Die Catlins – ein kleines feines Stückchen Neuseeland, welches angeblich touristisch noch nicht so überlaufen sein soll (es war wirklich nicht überlaufen obwohl Hochsaison war), dabei allerdings wunderschön ist.

 

Das es dort nicht super crowded sein sollte, konnte ich mir gar nicht vorstellen, nachdem mir wirklich jeder auf meine Frage “ Was ist dein Lieblinsgort in Neuseeland?“ – die Catlins geantwortet hatte. Okay, da muss ich auch hin!

 

Die Catlins liegen zwischen Dunedin und Invercargill ohne nennenswerte Busverbindung oder Orte an denen man übernachten könnte – ganz schlecht für mich ohne Auto und ohne Freunde mit Auto. Nachdem ich ganz Facebook nach einer Reisebekanntschaft für die Catlins abgeklappert hatte und dabei nur einen merkwürdigen Typen gefunden hatte, der sich uuuunbedingt nur bei sich in der Wohnung mit mir treffen wollte und nirgendwo anders (dieses Treffen kam dann nie zustande – warum wohl?!), gab ich es auf und fand eine nicht wirklich zufrieden stellende und teuere Lösung um doch noch irgendwie zu den Catlins zu kommen – eine Bustour mit einem Tochterunternehmen vom Kiwi Experience Bus…

 

 

 

 

Hardfacts

 

375$ für 3 Tage. Ohne eine Unterkunft oder Essen. Lediglich eine Schifffahrt im berühmten Milford Sound ist inkludiert. Scheiße teuer, ich weiß. Da es aber die einzige Möglichkeit für mich war die Catlins zu sehen, blieb mir nichts anderes übrig als in den sauren Apfel zu beißen.

Gebucht habe ich die Tour über planitnz weil es 15 $ günstiger war. Aber der Customer Service war etwas schwierig, sodass ich zwischenzeitlich schon dachte, dass die einfach nur mein Geld genommen haben und ich keine Busfahrt dafür bekomme. Zum Glück klappte am Ende doch alles.

 

Fahrt nach Dunedin

 

Nachdem ich am Dienstag meine Fahrt mit Headfirst (der Anbieter, der den ersten Teil der Fahrt für KiwiExperience übernimmt) telefonisch bestätigt hatte und damit erleichtert war, dass alles klappt, ging es Mittwoch 10:20 bei strömendem Regen vorm Base Hostel in Queenstown los.

Ich war anfangs sehr enttäuscht, da ich mir das alles anders vorgestellt hatte. Ich dachte es ist eine Tour mit KiwiExperince, die für ihre junge Leute Partytouren bekannt sind aber stattdessen tauchte ein älterer Herr auf, der sich als unser Fahrer heraus stellte. Von 25 Sitzen im Bus waren nur 13 besetzt. 9 Mädchen, ein Paar und 2 deutsche kleine Jungs. Laaaaangweilig. Der Fahrer hatte zwar ein Mikrofon aber er sagte anfangs absolut nichts. Weder seinen Namen noch auf was für einer Fahrt wir uns befinden. Keine Musik im Bus und die Heizung wurde trotz 10 Grad Außentemperatur auch nicht angemacht.

Ich war genervt und bekam es langsam mit der Angst zu tun, dass wir nirgends anhalten oder irgendeine Erklärung bekommen. Ich war mehr als bedient, erfreute mich aber an meiner eigenen Musik, der atemberaubenden Landschaft und der Sonne, die sich ab und an mit Starkregen (teilweise gleichzeitig) die Ehre gab.

Nach 2,5 h dann eine Toilettenpause im kleinen Goldgräberort Ranfurly. 10 Häuser, ein Supermarkt und ein nettes kleines Café wo es überraschenderweise ein paar vegane Snacks und Leckereien gab.

 

 

 

 

 

Erst nach der Pause gab es dann ein paar Erklärungen zu Dunedin allerdings auch mehr so auswendig gelerntes Geschichtswissen, zwar recht interessant aber halt nicht sehr unterhaltsam aufgearbeitet.

Starkregen, Sturm, Sonne – Aprilwetter par exellence. Als wir in Dunedin ankamen und noch schnell einen Abstecher zur Baldwin Street machten, hatte der Himmel Gnade und schenkte uns sein schönstes Lächeln. Zum Glück war ich schonmal hier (guckst du hier), denn die 15 Minuten Aufenthalt hätten nicht gereicht um bis ganz nach oben zu laufen und Fotos zu machen, also blieb ich im unteren Teil und machte dort noch ein paar Aufnahmen.

 

 

 

Unterkunft

 

Das on the top Backpackers liegt super zentral quasi gleich neben dem Central Backpackers, in dem ich das letzte mal war. Grundsätzlich echt schön. Dachterrasse, okaye Zimmer, Bäder in Ordnung, unten ne Bar mit gratis Pool Tischen. Nur die Küche war leider sehr unordentlich aber vlt bin ich auch von der Haka Lodge zu sehr verwöhnt.

Ansonsten ging nicht mehr viel in Dunedin. Es war nass kalt und stürmisch. Ich kaufte mir nur noch ein paar neue Flip Flops, nachdem meine trusty old ones leider kaputt gegangen sind. Gar nicht so einfach welche zum Ende des Sommers zu finden. Dann gab’s noch ein veganes Stück Kuchen in der Watsons eatery (meine liebsten vegane Foodmöglichkeiten in Dunedin findest du hier) und veganes Sushi aus dem 16 Uhr Ausverkauf. Halb 8 lag ich dann bereits im Bett. Ist halt auch schwer so ein Tag ohne Nachmittagsschlaf, wie ich ihn in QT gewohnt bin 😀

 

Tag 2

Nach einem kleinen Frühstück, was uns als Gruppe gestellt wurde, sollte es 7:40 los gehen.  Leider war um 8 immer noch kein Bus da.  Kurz nach 8 kam der Bus und ich war schockiert. Die Fahrerin war bestimmt 70. Sie war so alt, dass sie beim Einsteigen in den Bus Probleme hatte die eine Stufe hoch zu kommen. Sie meinte dass sie die Tour heute nach 3 Jahren zum ersten Mal wieder macht. Ähhhh super 🙁 Mit der Technik kam sie auch nicht klar und so verzögerte sich unsere Abreise immer weiter. Immerhin erzählte sie ein bisschen mehr zu allem.

 

Die Catlins

 

Endlich in den Catlins veränderte sich die Landschaft (mal wieder). Sanfte grüne Hügel, viele Schafe und die Sonne schien auch. Ich war guter Dinge. Allerdings nur kurz.

 

 

 

 

Nugget Point und Lighthouse

 

 

 

DER Hauptgrund warum ich die Tour unbedingt machen wollte. Je näher wir kamen desto dunkler wurde der Himmel. Und tatsächlich, pünktlich bei Ankunft Wolkenbruch. Ich wollte den Nugget Point so gern bei Sonne sehen und war erst etwas enttäuscht aber am Ende machte ich das beste aus der Situation. Zum Glück war es nicht allzu windig, sodass ich meinen Schirm mitnehmen konnte um meine Kamera zu schützen.

Ich sprintete als erstes los und hatte Glück, dass auch sonst nicht allzu viele Leute hier waren und ich immerhin ein paar menschleere Fotos machen konnte bevor es schlagartig voll wurde.

 

 

 

 

 

Trotz Regen war ich total stoked. Was für ein Ort. Ich hatte schon viele Fotos gesehen aber die Wirklichkeit war, wie immer, so viel beeindruckender. Diese steilen Klippen und die vielen „Nuggets“ überall. Und dazu das stürmische Meer und der moody Himmel. Ein magischer Ort.

 

 

 

 

 

Und ich hatte Glück und sah sogar einen Seehund wie er fröhlich im Wasser seine Runden drehte.

 

 

 

Dann musste ich mich auch schon sputen um wieder zum Bus zu kommen. Eine halbe Stunde für knapp 2 km ist halt auch echt wenig. Das Problem an solchen Bustouren. Aber lieber kurz gesehen als gar nicht, ne?! Und außerdem war es inzwischen ungemütlich, ungemütlicher, am Ungemütlichsten!

 

 

 

Nach einem kurzen Kaffeestopp ging es zu den bei Instagram gehypten:

 

Purakaunui Falls

 

Die Wasserfälle habe ich auf Fotos fast immer nur im Schatten bzw schlechtem Wetter gesehen. Hier wiederum hatte ich das Glück einen kurzen Augenblick Sonne erhaschen zu können. Am schönsten fand ich allerdings den Weg zu den Fällen. Ein kurzer 10 Minuten Walkway durch den Urwald. Erinnerte mich sehr an meine geliebte Westcoast. Und da es eine Minute vorher noch geregnet hatte wirkte alles besonders schön und verwunschen. Jurassic Park lässt grüßen. Die Fälle an sich sind ganz nett aber jetzt kein wahnsinniger Wow Moment. Ich würde fast sogar sagen, dass man die sich sparen könnte, wenn sie nicht so schön im Urwald gelegen wären.

 

 

 

 

 

 

 

Florence Hill Lookout

 

Oh my god! Wie wunderschön bitte?! Und der Liebe Wettergott meinte es auch gerade für einen kurzen Moment gut mit uns und schickte uns Sonne für diesen atemberaubenden Viewpoint.
Ich war total begeistert und hätte Stunden hier verbringen können. Was für eine Aussicht und wie sich die Wellen weiß und wild an den Strand schoben. Es gibt so viele wunderbare Orte auf unserem Planeten.

 

 

 

 

Die Landschaft in den Catlins sieht aus wie aus der Kerry Gold Werbung. Also so wie ich mir Irland vorstellen würde. Grüne Hügel und viele Schafe und ab und an mal ein Blick aufs Meer oder eine schöne Bucht. Wenn ich hier selbst fahren würde, dann bräuchte ich glaube ich eine Woche für die Catlins. Es gibt überall Wasserfälle und Höhlen und tolle Strände. Mega schön hier.

 

Curio Bay

 

 

 

Leider hatte uns das Wetter inzwischen gänzlich im Stich gelassen und der Himmel bestand nur noch aus wolkenlosem Einheitsgrau. Fototechnisch ganz schlecht weil man nicht mal dramatische Wolken irgendwie schön darstellen kann.

 

 

 

 

 

Dabei war der Ort an sich sooo wunderschön. Auf der einen Seite der Landzunge ein toller Surfstrand und auf der anderen wilde Steilküste an die die Wellen peitschte. Hier ein paar Nächte auf dem Campingplatz direkt am Meer zu verbringen ist sicher richtig schön. Naja im nächsten Leben dann…

 

 

 

 

 

Waipapa Point

 

 

 

Von diesem Ort hatte ich vorher noch nie gehört, somit eine Überraschung für mich und was für eine. Ein weißer Leuchtturm mit roter Tür. Eine wilde Steilküste, ein schöner Strand und zwei dicke fette Seelöwen Brocken am Strand, die gerade kuschelten. Auch bei dem grauen Wetter ein so schöner Ort. Erinnerte mich so ein bisschen an Ost- bzw. Nordsee.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach den Catlins  weiter südlich wird die Landschaft dann so richtig öde. Alles flach und grasig und voll mit Farmen. Ab und an mal noch ein kurzer Meerblick oder ein Fluss und mehr nicht und das Kilometerweit.

 

Bluff

 

Bluff ist der Arsch der Heide, genauer gesagt die südlichste Stadt Neuseelands und nächster Halt ist der Südpol (wenn man Mal die paar Inseln die dazwischen liegen außer Betracht lässt)

 

 

 

Der Ort hat einen großen Industriehafen und sieht ansonsten mehr als traurig aus.
In Bluff stand auch das Paua Shell Haus was jetzt im Museum in Christchurch steht (Beitrag hier entlang). Ansonsten ist nicht viel los. Am Sterling Point gibt es noch das berühmte gelbe Postkartenzeichen. 2 Jungs neben mir fragten sich ob wir ernsthaft jetzt nur deswegen hier raus gefahren waren. Und bei näherer Betrachtung fragte ich mich das auch irgendwie, denn solche Art Zeichen stehen quasi überall. Aber naja, ich wollte alles von Neuseeland sehen und somit wäre der südlichste Punkt auch abgehakt.

 

 

 

 

 

Invercargill

 

Wir sind nur durchgefahren – zum Glück. So ein bisschen das Greymouth des Südens in größer. Eine handvoll schöner Gebäude und einige nette Einfamilienhäuser aber ansonsten alles eher ein wenig fragwürdig. Ihr könnt Invercargill also definitiv ohnes schlechtes Gewissen großräumig umfahren. Catlins ja aber weiter südlich muss wirklich niemand fahren, es sei denn ihr wollt die 200$ für die Fähre nach Stewart Island investieren. Sicherlich eine schöne Insel aber die Unterkünfte sind teuer (es gibt nur ein Hostel) und es gibt neben dem teuren Fährenpreis auch noch eine Art Besuchersteuer. Also alles in allem ein sehr teurer Abstecher, den ich deshalb habe sein lassen.

 

 

Beachroad Hostel

 

Im Grunde ein Campingplatz irgendwo im nirgendwo. Aber an sich ganz schön. Schöne saubere Dorms mit Handtüchern, warme Duschen und ein Abendessen und Frühstück waren bei stolzen 38 Dollar auch enthalten. Ich war so hungrig. Ich hätte fast alles gegessen. Aber zum Glück war auch alles vegetarisch bzw vegan und soooo yummie. Mehre Salate, Knoblauchbrot, Nudelauflauf, lecker!
Um 10 fielen mir dann die Augen zu, denn um kurz nach 5 sollte am nächsten Tag der Wecker klingeln.

 

 

 

Tag 3

 

5:20, nass kalt und Sturm. Genau der richtige Zeitpunkt um über den Campingplatz zu den Bädern zu schlappen – nicht!

Kurz Frühstück gemacht und mir noch nen Lunch Paket zusammen gebastelt und 6:15 ging’s dann los.

In Mosburn wurden wir dann in einen großen Kiwi Bus verfrachtet und ab da wurde es dann so wie ich mir KiwiExperience vorgestellt hatte. Witziger junger Fahrer und bissl Musik und keine staubtrockenen Erklärungen.

Mit dem Wetter hatten wir heute auch Glück, denn einem schönen Sonnenaufgang folgte ein strahlend blauer Himmel und ich war wieder in einer guten Partymood, dank Booze, den ich mir bereits während der Fahrt reinzog (manchmal macht Alkohol doch alles ein bisschen schöner) und den zwei netten älteren Deutschen (bis heute die einzigen Deutschen über 30 die ich hier kennen gelernt habe) die ich kennen gelernt hatte.

Wir hielten kurz außerhalb von Te Anau für nen Kaffee und Toiletten und es gab Alpakas!!!! Heaven! Die meisten waren so begeistert, dass es für den Busfahrer schwer war uns wieder in den Bus zu verfrachten.

 

 

 

Ellington Valley

 

Mein Lieblings Herr der Ringe Feld. Diesmal habe ich sogar den eigentlichen Namen mitbekommen ↑. Genauso magisch und wow wie das letzte Mal und auch diesmal sieht es auf all meinen Fotos so unspektakulär aus, dass ich euch nur raten kann euch selbst ein Bild davon zu machen und euch verzaubern zu lassen.

 

 

Lake Gunn

 

Diesmal kein Stopp am Mirror Lake aber dafür war der Lake Gunn heute extrem ruhig und darüber war unser Busfahrer so excited, dass wir hier noch mal einen kurzen Fotostopp machten. So beeindruckend!

 

 

 

 

 

Unser Busfahrer diesmal war eine richtige Spaßkanone. Ich war die ganze Zeit nur am kichern. Er erzählte all die verrückten Stories über Davey Gunn war. Er hat z.B. Menschen nach einem Flugzeug Absturz gerettet und sich seine halb abgerissenen Hoden mit einem Angelhaken wieder angenäht. Danach spielte er in Memories of Mr. Gunn den Song „Hero“ von Enrique Iglesias.

Als wir durchs Holleyford Valley fuhren, spielte unser Fahrer „beautiful day“ von U2 und oh ja, ein wundervoller Tag war es wirklich!

 

 

Bei der Einfahrt in den berühmten dunklen Milford Road Tunnel wurde der Mission Impossible Soundtrack gespielt und er fuhr extra ruckelig sodass man sich wie in einer Geisterbahn fühlte. Alle quietschten fröhlich herum.

 

 

Milford Cruise mit Jucy

 

 

Wunderschönes Wetter und mein Lieblingsplatz am Bug des Schiffs, dazu die beiden netten Deutschen aus dem Bus. Alles war perfekt und Milford Sound ist halt einfach immer ein Highlight (zu meiner ersten Milford Sound Tour kommst du hier). Ich könnte mir das tagtäglich angucken und wäre jedes Mal wieder begeistert.

 

 

 

 

 

 

Aber dann schrie auf einmal jemand „Delfine“…

 

 

 

Ich dachte ich stehe im Wald. Ich hatte das letzte Mal so darauf gehofft und heute gar nicht erst damit gerechnet. Und dann schwammen einfach mal 6 Delfine unter uns entlang. WAS?! Ich war so begeistert, ich hätte los heulen können. Stattdessen setzte ich mich auf den Boden um ihnen noch näher sein zu können und filmte und fotografierte die Seele aus meiner Kamera. Delfine sind ja immer wie kleine Kinder oder Poser. Sie wollen immer zeigen was sie so drauf haben. Es wurde auf dem Rücken geschwommen und diverse Male aus dem Wasser gesprungen. Sie folgten uns die ganze Zeit bis zur Meeresmündung. So ein tolles Erlebnis. Unvergesslich!

 

 

 

 

 

 

 

Da es die letzten Tage ordentlich geregnet hatte, gab es diesmal auch ein paar mehr kleine Wasserfälle zu bestaunen. Als wir zum großen fuhren, der 3 mal so hoch ist wie die Niagara Falls (glaubt man gar nicht – Beitrag zu den Niagarafällen hier) stand ich diesmal so richtig richtig vorn am Bug. Ich war ja das letzte Mal schon ganz vorn mit dabei aber diesmal halt dann richtig vorn. Kamera im wasserfesten Rucksack, wasserdichte Jacke an und die Action Cam im Anschlag.

 

 

 

Und scheiße wurde ich nass. Denn dadurch dass ich die ganze Zeit meine Hand wegen der Kamera hoch hielt, lief mir schön die kalte Gletschersuppe in den Ärmel und in meinen Halsausschnitt schwappte es auch und meine Füße wurden auch nass. Es machte genau so viel Gaudi wie das letzte Mal nur diesmal war ich halt pitschnass und es war 10 Grad kälter. Brrrr! Das Glacier facial hatte es diesmal also ordentlich in sich.

 

 

 

 

Nach der Tour ging es leider gleich wieder zurück.

 

Monkey Creek

 

Wir machten Halt am Monkey Creek. Ich empfand diesen Ort als genauso magisch wie beim letzten Mal und war wieder traurig, dass ich nicht länger bleiben konnte.

 

 

 

 

Es ging weiter und auf einmal fuhr unser Kiwi Badass Fahrer ohne Vorwarnung mitten in den Wald  und wir waren total erschrocken weil wir gar nicht wussten was gerade abgeht. Aber ihm hatte der Gunns Lake mit der Spiegelung vorhin so gut gefallen, dass er diesen noch mal an einer anderen Stelle auschecken wollte. Mit Spiegelung war nicht mehr viel aber schön war es trotzdem ohne Ende. Herrlich idyllisch. Ein paar Camper machten ein Picknick und die Vögel zwitscherten in den fröhlichsten Tönen. Ach dieses Neuseeland, das ist schon echt ne geile Sau!

 

 

 

Kurzer Stopp in Te Anau bei den Alpakas und es ging wieder heim nach Queenstown. Auf der Fahrt bekamen wir noch den neuseeländischen Maori Film BOY zu sehen. Naja hat man auch mal neuseeländische Filmkunst und nicht nur Filmkulisse gesehen.

 

 

Fazit

 

 

Erst mal das negative. Schade, dass wir nicht jeden Tag so einen lustigen Fahrer hatten wie heute, sondern immer nur so alte Leute die langweilig ihre auswendig gelernten Texte runter leierten.

Auch mit dem Wetter hatte ich nur zu 33% Glück aber durch das atemberaubende Erlebnis der Delfin Sichtung hatte sich das Glück auch gleich für das schlechte Wetter der letzten Tage entschuldigt und ich war ihm nicht böse.

Die Catlins sind ein wunderschöner Ort. Ich wünschte ich hätte mehr Zeit dort gehabt. Deshalb würde ich  jedem empfehlen die Catlins auf eigene Faust zu machen und Milford Sound als extra Tagesausflug von Queensie aus.

Alles in Allem hat sich die Tour aber dennoch gelohnt. Auch wenn alles sehr kurz war, so hatte ich dennoch die Chance die wilden Catlins mit meinen eigenen Augen zu sehen anstatt immer nur davon gehört zu haben.

 

 



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