Hiking NZ – South Hill Walkway Oamaru

Hiking NZ – South Hill Walkway Oamaru

Wenn man ein wenig mehr Zeit in Oamaru zur Verfügung hat (so wie ich. Post kommt in den nächsten Tagen), dann kann ich jedem nur den South Hill Walkway ans Herz legen, denn die Aussichten von dort auf die kleine Stadt und die umliegenden Southern Alps sind ganz wunderbar, wenn man Glück mit dem Wetter hat.

 

 

 

Start

 

Ursprünglich führte ein Walkway an der little blue penguin Kolonie entlang aber dieser ist auf Grund von Erosion seit einer Weile gesperrt, sodass man nur noch über den Berg laufen kann aber das ist auch sehr schön, wie ihr gleich sehen werdet.

Als erstes steht aber der Aufstieg an und der ist ordentlich anstrengend. Man kann entweder die steile Straße den Berg lang hoch oder, wie ich, über kleine Nebenwege und durch den Wald.

 

 

 

Ich hatte erst ein bisschen Probleme den richtigen Weg zu finden aber nach einer Weile war ich dann auf dem South Hill.

 

 

 

Die Aussicht

 

Oben angekommen gibt es so einen coolen Wegweiser, wie an so vielen Orten in Neuseeland, einen Parkplatz für die Faulen und einige Bänke, die man für ein Picknick nutzen kann, was ich auch tat.

 

 

 

 

 

Das Highlight ist natürlich der Ausblick von hier oben. So schön. Berge (die Berge waren leider heute zu sehr in den Wolken, deshalb mussten alle Bergfotos den Meerfotos weichen :-)) und Meer und dazwischen das kleine verträumte Oamaru.

 

 

 

 

 

Der Walkway

 

Von hier oben aus startet ein Wanderweg und es gibt verschiedene Mountain Bike Strecken. Erst gehts wieder einiges bergab um dann ein paar Meter weiter wieder bergauf zu gehen. Zum Glück war es heute nicht so sehr warm, sonst könnte ich mir die Strecke ohne jeglichen Schatten recht anstrengend vorstellen.

 

 

 

 

 

Cape Wanbrow Track to Second Beach

 

 

 

Oben auf dem Plateau gibt es ein paar alte Militärstationen. Ein bisschen lost places mäßig. Da diese aber relativ steil am Abhang gebaut sind, habe ich mich nicht getraut dort runter zu steigen. Ich bin nur auf eines der alten Häuser am Weg geklettert (völlig ungefährlich, sonst hätte ich als bekennender Angsthase nicht gemacht) und habe die Aussicht von hier oben genossen.

 

 

 

 

 

 

Dann ging es weiter zum second beach. Da man sich ja auf einem Hügel befindet, geht es logischerweise wieder bergab. Aber irgendwie ist der Weg hier viel besser gestaltet als der Rest auf dem Berg. Dort sieht alles eher ein bisschen verwildert aus aber hier auf dem Teil gibt es sogar Bänke und die Treppen sehen meist ordentlich aus.

 

 

 

Beim Abstieg hat man wieder wunderschöne Aussichten auf das Meer. Ich könnte ja stundenlang nur aufs Meer gucken ohne mich zu langweilen. Das Meer ist so ein bisschen mein Meditationsort. Es entspannt mich und ich kann mich wieder auf alles wichtige besinnen.

 

 

 

Second Beach

 

Von oben sah second beach sehr vielversprechend aus und menschenleer aber da lag auch gleichzeitig das Problem, denn der Rest des Weges war eigentlich eine Steintreppe, die aber durch die Erosion nicht mehr so wirklich als Treppe zu erkennen war und da ich mutterseelen allein hier war, habe ich meinem Bauchgefühl vertraut und bin nicht bis nach ganz unten zum Strand geklettert. Wenn man sich aber traut, dann hat man einen ganzen wunderschönen Strand für sich allein.

 

 

 

 

 

 

Der Rückweg

 

Da es sich aber mittlerweile ganz schön zugezogen hatte und kühler geworden war, fühlte ich mich sowieso eher nicht so nach Strand und trat den Rückweg an.

 

 

 

 

Diesmal lief ich aber die steile Straße bergab. Toller Ausblick aber das ging ganz schön auf die Waden. Schon verrückt wie steil hier so einige normale Straßen sind obwohl der Rest ringsum relativ flach ist. Kommt natürlich auf dem Foto mal wieder gar nicht rüber wie steil es wirklich ist.

 

 

 

 

Bewertung

 

Schwierigkeit */5

Ausblick ***/5

Sitzmöglichkeiten ***/5

Länge **/5

Abenteuer ***/5

Spaß ***/5

 

 

Fazit

 

Mit ca. 7 km (vom Empire Hotel aus) ist die Strecke zwar nicht sonderlich lang aber meiner Meinung nach sehr lohnenswert und wenn man nicht so viel Zeit hat und faul ist, dann sollte man auf jeden Fall wenigstens mit dem Auto auf den Parkplatz hoch fahren und die wunderbare Aussicht auf Oamaru genießen.

 

 



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