Hokitika Gorge und „Downtown“

Hokitika Gorge und „Downtown“

Zum ersten Mal hatte ich die Hokitika Gorge im Youtube Video von backpackerguide.nz gesehen und mir ganz fett auf meine NZ Must – See Liste geschrieben und ich kann sagen, ich wurde nicht enttäuscht.

Anreise

 

Ich hatte das Glück, dass einer meiner Greymouth Hostel Kollegen im Besitz eines Autos ist. Und so beschlossen wir zu 3. bei halbwegs schönem Wetter die 40 minütige Reise nach Hokitika und nochmal 35 Minuten bis zur Schlucht (Gorge) anzutreten. Da die Rückbank des Autos gegen ein Bett getauscht wurden war, durfte ich verbotenerweise die ganze Fahrt über im Bett verbringen #gangstalife.

 

 

 

So geil einfach auf einer flauschigen Matratze zu liegen und links die Berge vorbei rauschen zu sehen und rechts das Meer.

 

„Downtown“ Hokitika

 

Erster Halt das Hokitika Treibholz Zeichen am Meer. Auch so ein typischer Instagram Spot.  Dafür ist Insta aber halt auch gut – um zu gucken was es so für sehenswerte Orte in der Umgebung gibt. Einfach nach dem Ortshashtag oder der Markierung suchen und gucken was so Interessantes aufploppt. In dem Fall halt das hier:

 

 

 

Wenn uns der Sturm nicht die Haare vom Kopf gerissen hätte, hätte man hier sehr schön am Meer chillen können, denn es gab Picknickbänke und sogar öffentliche Toiletten (das die kostenfrei waren, muss ich nicht mehr erwähnen. Ich glaub nur in Europa kostet pinkeln gehen Kohle *Augenroll*)

Der Ort ist etwas touristischer als Greymouth (dazu wird es bald einen Beitrag geben) aber das ist auch nicht schwer. So richtig schön war es trotzdem nicht. Aber man kommt halt auch nicht wegen schönen Städten nach NZ.

 

 

 

Es gab ein hübsches Art Deco Kino und ein paar alte Häuser. Außerdem einige Greenstone Geschäfte, wo es Maori Jadeschmuck gibt. Greenstone findet man hier übrigens überall am Strand. (habe auch schon einige in meiner Tasche – ist bestimmt wieder verboten aber no risk, no fun *räusper*)

 

 

 

Ja, ansonsten wars das auch schon. Es gibt noch eine kleine dröge Promenade am Fluss entlang, die dann an einem gestrandeten Piratenschiff endet aber alles eher mäßig spannend.

 

 

 

 

 

Also nur wegen dem Ort muss keiner dort hin fahren.

Macht glaube ich auch keiner, denn alle wollen nur zur:

Hokitika Gorge

 

 

 

 

 

Wartet die Bilder ab, dann wisst ihr auch warum.

Die Straße dorthin war irgendwie putzig. Erst ging es einfach Richtung Berge aber irgendwann wurde es sehr schmal und man musste ständig abbiegen, so als wenn man die ganzen Felder rechts oder links umfuhr. Ich lag weiterhin in meinem Bett und bewunderte die Berge, die man heute auch relativ gut zu Gesicht bekam (denn es ist merkwürdig – manchmal ist mega schönes Wetter aber man sieht trotzdem keinen einzigen Berg weil alle Wolken die vom Meer weg getrieben wurden, dort hängen bleiben)

 

 

 

Der Parkplatz war gerade erst frisch ums 3-fache vergrößert wurden und das ein Imbisswagen mitten in der Pampa stand, machte deutlich, dass das hier ein seeeehr touristisches Ziel ist.

 

 

 

 

Der Spazierweg war super easy aber trotzdem recht schön. Anfangs war noch nichts zu sehen aber schon am ersten Aussichtspunkt tat sich der Blick zum typischen türkisen Wasser auf. WoW!

 

 

 

Weiter ging es auf die Kettenbrücke. 6 Leute oder 1000 kg. Was ne merkwürdige Berechnung. Da gehen die ja von einem menschlichen Durchschnittsgewicht von 160 kg aus. Haben die wahrscheinlich Amerikaner als Maßstab genommen.*räusper* Und es gab auch echt Leute die gewartet haben bis 6 Leute wieder von der Brücke runter waren. Sie wackelte zwar sehr nett (wie das Kettenbrücken so an sich haben) aber machte einen durch und durch stabilen Eindruck. Leider war ziemlich viel los als wir drauf waren, sodass ich es gar nicht so richtig genießen konnte.

 

 

 

 

Ich hatte irgendwo gesehen, dass die Menschen im Sommer von hier oben rein springen. Sicher ne Mordsgaudi, wenn man keine Höhenangst oder Angst vor einem kalten Bergfluss hat.

Dann ging es durch ein Stück Regenwald zu so einer Art Aussichtspunkt.

 

 

 

 

Von dort konnte man dann durch ein Tor noch weiter nach unten auf die Felsen. 1000 Warnschilder und sogar ein Rettungsring. Scheinen wohl schon ein paar Touris in den Fluss gefallen zu sein.

 

 

 

Ich bin echt froh, dass momentan noch Nebensasion ist. Im Sommer treten die sich bestimmt tot hier weils so schön ist und nicht viel Platz. Aber wir hatten Glück und hatten fast unsere Ruhe um Fotos zu machen und die atemberaubende Landschaft zu genießen.

 

 

 

 

Fazit

 

Ein sehr sehr cooler Ort, der nicht umsonst gerade mega gehypt wird bei Instagram. Die Farbe des Wassers ist nicht von dieser Welt. Wenn es bewölkt ist, dann wirkt es mehr so Petrol und bei Sonnenschein ist es so herrlich milchig türkis. Ich hätte ja noch viel mehr Zeit dort verbracht aber wenn man mit anderen unterwegs ist, dann kann man halt leider nicht machen was man will. Aber ohne andere wäre ich da unmobilerweise gar nicht hingekommen. Hat halt alles so seine Vor-und Nachteile. Hokitika Gorge jedenfalls ein absolutes Must See!

 

 



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