Minimalismus – Fazit vom „No Buy November“

Minimalismus – Fazit vom „No Buy November“

Ich finde es immer recht spannend so kleinen Challanges mit sich selbst zu machen, da man dadurch wieder mehr über sich erfährt und vielleicht auch Dinge im Leben optimieren kann. Vor allem im Winter ist mir oft ein wenig Langweilig und ich brauche irgendwie eine Beschäftigung. Meine aktuelle Lieblingsbeschäftigung ist der Versuch ein bisschen Geld für meine große Kanada Reise zu sparen.

Deshalb hatte ich mir in den Kopf gesetzt bis zum Black Friday, Ende November nur die ca. 70€ auszugeben die ich noch in meinem Portemonnaie hatte.

Ende Oktober habe ich einen riesen großen Lebensmitteleinkauf gemacht um in der Zeit nicht zu verhungern.

 Mit allem was so recht lange haltbar sein würde. Viel Tiefkühlprodukte und langlebigerem Gemüse wie Karotten, Kohl usw. Ich war also vorbereitet.

Was dann geschah….


Das Unheil nahm schon in der ersten Woche seinen Lauf. Ich musste Geld für 2 Geburtstagsgeschenke bezahlen. Außerdem hatte ich großartige Ideen für Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke, die sofort umgesetzt werden musste, da es Rabatte gab. Außerdem habe ich durch Zufall den perfekten Mantel gefunden, der sofort geshoppt werden musste.

DüDum…das war dann wohl nichts mit dem kein Geld ausgeben.

Fail!


Was ich aber durchgezogen habe war, dass ich außerhalb weder gegessen noch getrunken habe. Vor Konzerten habe ich schon vorher etwas getrunken um in Stimmung zu kommen, mit Freunden habe ich lieber zusammen gekocht als wie üblich auswärts zu essen. Ich konnte mir verkneifen beim Lieferdienst zu bestellen und auch auf Arbeit habe ich auf die wöchentliche Essensbestellung verzichtet. Ich habe viel „Meal-Prepping“ gemacht, sprich, vorgekocht und eingefroren. 

Spitzkohl Eintopf mit Kartoffeln, Tomaten und Möhren

Ich habe immer ein bisschen mehr gekocht, damit ich mir noch etwas für Arbeit mitnehmen konnte. Wenn es ein Kartoffelgericht gab, dann habe ich ein paar Kartoffeln mehr gekocht um am nächste Tag Bratkartoffeln daraus zu machen.
In der Zeit mussten nur 2 Produkte nachgekauft werden. Zum einen Ingwer (für meinen täglichen Ingwertee) und Dinkelmehl für meine Wochenendpancakes. Ich habe nach dem Monat ohne Lebensmittel einzukaufen immer noch erstaunlich viele Dinge im Haus, die ich verarbeiten könnte. Davon einiges an eingefrorenem Gemüse, Dosenobst- und Gemüse oder eingeschweißtem Gemüse wie Maiskolben oder rote Beete. Allerdings hatte ich in der letzten Woche großen Appetit auf etwas Brötchenähnliches und so etwas wie Aufbackbrötchen etc. war natürlich längst alle, also wurde ich kreativ und backte mir mein eigenes Kräuter Naan Brot aus ganz wenigen Zutaten. Es schmeckte so gut, dass ich das in naher Zukunft wiederholen werde.

Kräuter Naan mit Quinoa Bratlingen

Ich musste jeden Tag ein bisschen kreativ werden und meinen Lebensmittel Verbrauch etwas planen. Der kreative Part macht mir so viel Spaß. Man guckt sich seine Vorräte an und bastelt daraus etwas Schmackhaftes. Meistens war ich am Ende sehr stolz auf meine Kreationen.

Man kann so viel Geld sparen, wenn man nicht ständig außerhalb isst oder jede Woche einkaufen geht, denn dann landen mit Sicherheit auch immer Sachen im Wagen auf die man einfach gerade Lust hatte und die man nicht unbedingt gebraucht hätte.


Außerdem habe ich nichts mehr weg geworfen, da ich meinen Lebensmittelverbrauch viel besser planen musste. Wie oft habe ich sonst halb aufgebrauchtes Gemüse weggeworfen weil ich es im Kühlschrank vergessen habe. So habe ich es lieber mit verkocht und das übrig gebliebene eingefroren.

Fazit:


Kein Geld auszugeben funktioniert für mich definitiv nicht aber bei Lebensmitteln bewusster und weniger einzukaufen und nicht so häufig außerhalb Geld für Lebensmittel auszugeben, das funktioniert bestens, sodass ich die Sache mit den monatlichen Einkäufen beibehalten werde. Außerdem hat man viel weniger Stress und mehr Zeit für andere Dinge wenn man nicht jede Woche einkaufen gehen muss. 


Challenge yourself!





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