Moeraki Boulders – nur Steine oder doch Dracheneier?!

Moeraki Boulders – nur Steine oder doch Dracheneier?!

Das war mit das verrückteste das ich je gesehen habe und ich bin überzeugt davon, dass das nicht von dieser Welt stammt.
Was? – werdet ihr sehen wenn ihr weiter scrollt.

 

Anreise

 

Von Oamaru ging es bei schönstem Sonnenschein mit einer halben Stunde Verspätung mittags nach Moeraki und von dort geht’s heute Abend weiter nach Dunedin, denn die Unterkünfte hier kann sich kein Normalsterblicher leisten.

Da ich aber keine Lust hatte mein ganzes Gepäck mit mir herum zu schleppen, machte ich einfach maps.me auf und guckte was es so für Unterkünfte in der Nähe der Bushaltestelle gibt. Von denen suchte ich dann die E-Mail Adresse raus und fragte einfach an ob sie vielleicht so lieb sind und mein Gepäck für ein paar Stunden unterstellen und das ging leichter als gedacht. Gleich die erste Unterkunft ließ mich mein Zeug abstellen. Die nette Dame zeigte mir dann auch gleich noch wie ich zu den Moeraki Boulders komme und das ich danach noch einen Rundweg wandern könnte.

Von der neuseeländischen Freundlichkeit sollte sich die ganze Welt eine dicke Scheibe abschneiden.

 

Moeraki Boulders

 

 

1,7 km den Strand entlang. Am Strand zu etwas laufen kommt mir immer ewig vor, denn man sieht es ja schon von Weitem und trotzdem zieht sich die Strecke wie Kaugummi. Dazu kam heute noch das super stürmische Wetter. Kurzum es war anstrengend.

 

 

 

 

 

Die Menschenmengen wurden mehr und dann war ich endlich bei den Moeraki Boulders, die ich bei Instagram schon immer bestaunt hatte. Aber das live und in Farbe vor mir zu haben war surreal. Guckt euch bitte die Fotos an.

 

 

 

 

 

 

Was zur Hölle ist das? Dracheneier? Raumkapseln für Außerirdische? Meteoriten Stücke? Keine Ahnung aber sowas Abgefahrenes hab ich noch nie gesehen. Kann mir doch keiner erzählen, dass das ganz normale Steine sind. Welche Steine sind denn so rund und liegen auf einem Haufen am Strand?!

 

 

 

 

 

Einige waren aufgeplatzt und innen war eine Schicht glitzernder Mineralien. Die Hülle von anderen war angerissen und erinnerte somit nur noch mehr an Dracheneier.

 

 

 

 

 

Es war gar nicht so einfach ein paar schöne Fotos ohne Menschen hinzubekommen aber ich denke es gelang mir am Ende doch. Ich setzte mich auf eines der Dracheneier am Rand und beobachtete die Menschen. Mal wieder mindestens 60 % Chinesen. So ein Chinese taucht aber auch immer nur in Gruppen und Familien auf. Allein reisen scheint gar nicht deren Ding zu sein.

 

 

 

Nachdem ich ca. eine Stunde mit Motivwahl zugebracht hatte, lief ich den Strand zurück und fotografierte dort noch ein bisschen.

 

 

 

 

Moeraki

 

Leonie, die nette Frau von der Unterkunft hatte mir empfohlen, dass ich danach noch in den Ort laufen soll und eine kleine Wanderung zu einem Aussichtspunkt machen soll. Gesagt, getan. Gleich am Ende des Strandes fängt der Millenium walkway an, der sich durch den ganzen Ort schlängelt.

 

 

Immer an der Küste entlang. Mit wunderschönen An- und Ausblicken aufs Meer.

 

 

 

Nach einer Weile kam ich dann zum kleinen Hafen des Ortes. Kaum Menschen und die Fischerboote schaukelten verträumt auf dem stürmischen Meer.

 

 

 

 

 

 

Hinterm Ort ging es dann auf einer Art „Halbinsel“ steil den Berg lang hoch und die Aussichten wurden immer schöner.

 

 

 

 

Allerdings war ich total aus der Puste. Ganz schön steil und ganz schön warm.
Oben angekommen war ich an einem ersten Ausguck und gerade als ich auf die Aussichtsplattform treten wollte, sah ich rechts neben mir ein Lämmchen liegen. Erst dachte ich, dass es tot sei weil es nicht wie angestochen davon rannte, wie das sonst alle Lämmer und Schafe hier tun. Aber dann sah ich es atmen. Es guckte mich verträumt an und ließ sich streicheln. Ich weiß allerdings nicht ob der Kleine so ganz auf der Höhe war, denn er war das einzige Schaf auf der Weide und hatte keine Angst, was sehr unüblich ist.

 

 

 

 

 

Ich machte auf einer Bank ein kleines Picknick und lief dann zum eigentlichen Aussichtspunkt, zu dem man auch mit dem Auto fahren konnte. Der war dann irgendwie nicht so schön. Es gab keine Bank und man war viel zu weit vom Wasser weg.

 

 

 

 

Leonie hatte mir gesagt, dass ich quasi einen Rundweg oberhalb wieder zu ihrem Haus zurück laufen kann. Das tat ich bis zur Hälfte der Strecke und weil ich noch etwas Zeit hatte, bog ich dann nochmal Richtung Meer zu meiner Lieblings Aussichtsbank ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

Unterwegs sah ich mehr Häschen, als ich den ganzen Tag an Menschen gesehen hatte. Kiwis mögen keine Häschen, weil sie keine natürlichen Feinde haben und sich vermehren wie die Karnickel (haha) und alles anfressen. Aber ich freue mich natürlich immer einen glücklichen Mümmelmann in der Natur zu sehen.

 

 

Fazit

 

Ich weiß nicht was ich mir da heute angesehen habe aber ich hab extra ganz lange meine Hände drauf gelegt um irgendwelche Energien aus den geheimnisvollen Dracheneiern zu ziehen. (Haltet mich gern für verrückt…)

 

 

 

 

Auch hier kam der Instagram Hype mal wieder nicht von ungefähr und ich kann nur jedem empfehlen, bei den Moeraki Boulders anzuhalten aber auch ein kleiner Abstecher von der S1 in den kleinen gemütlichen Ort ist eine gute Idee.

 

 



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