Philipp Island Penguin Parade mit Autopia Tours

Philipp Island Penguin Parade mit Autopia Tours

 

Ich, wieder völligst unvorbereitet, bekam die Worte Pinguin Parade vor den Latz geworfen und dachte „joah Pinguine hast du noch nicht gesehen – buchst du!“

 

Hardfacts

 

Ich bin in Perth einfach wieder zu Peter Pans Travel Agency gestiefelt, habe mich etwas beraten lassen und einen guten Deal für die Philipp Island und eine 2 tägige Great Ocean Road / Grampains Tour gemacht. Für beides zahle ich ca. 240€, was ich für 3 Tage Programm mit Essen und einer Übernachtung super günstig finde.

Die Philipp Island Tour startet jeden Tag. Ich entschied mich für die Samstagstour und das Immigration Museem als Abholpunkt um 9:50 Uhr.

Als alle nach ca. 40 Minuten Abholrunde von vers. Punkten im Bus waren, erzählte uns der Fahrer was wir heute machen. Und ich war total überrascht, dass wir noch in einen Wildlife Park fahren, bevor es auf die Insel geht. (Schon verrückt, wie ich als absoluter Planungsmensch in 2 Wochen Australien zum „ich lass mich einfach mal überraschen“- Mensch geworden bin. )

Scheinbar hatten wir heute auch mega Glück mit dem Wetter. Denn jeder meinte, dass es die letzten Tage sehr schlecht und kalt war und heute strahlend blauer Himmel und 22 Grad. #glückspilz

 

 

 

Maru Wildlife Park

 

 

Im Maru Wildlife Park angekommen gab es erst mal ein Baguette, einen Kaffee, Obst und ein paar Kekse. Dann kam einer der Guides und erzählte uns etwas zu den Kängurus und Koalas.

 

 

 

Dann durfte man die Kängurus füttern. Sie sind von Menschen aufgezogen und somit total an Streicheleinheiten und Futter gewöhnt. Einer der kleinen Racker war mein Liebling. Es war ein bisschen wie mit einem Hund zu kuscheln. Sie genoss die Streicheleinheiten sehr und ich war im Himmel.

 

 

 

 

Leider werden die Kleinen total überfüttert. Sie mochten den Inhalt der Fressbox eher wenig oder nahmen nur ein paar Bissen. Man hätte sich so eine Box also total sparen können weil sie mehr auf kuscheln scharf waren.

 

 

 

 

Besonders schön waren die Muttis mit Baby im Beutel, die sich auch schon streicheln ließen.

 

 

 

 

Tierschutzrechtlich ist das sicher ein großer Haufen Scheiße aber es war trotzdem mega schön und ein tolles und unerwartetes Erlebnis.

 

 

 

 

 

 

Woolamai Beach

 

Einer DER Surfstrände in Australien. Wunderschön! Wieder einer dieser Momente der absoluten Zufriedenheit. Unser Bus setzte uns an einem Parkplatz ab, wir machten einen 20 minütigen Beachwalk und stiegen am nächsten Parkplatz wieder ein.

 

 

 

 

In meinem Bus sind nur Paare und Familien und eine Deutsche, die aber mit Verlaub gesagt, nicht die hellste Kerze auf der Torte ist. Ihr wichtigstes Gesprächsthema in Australien waren ihre neuen Schuhe. Lord Help! Also stapfte ich allein den Strand entlang. Es gab heute genau einen Surfer. Schade! Aber trotzdem ein mega schöner Ort!

 

 

 

(Sidenote: die Deutsche ging unterwegs sogar verloren. Unverständlich bei einem Weg von ca. 1 km am Strand. Wie die hohle Frucht allein 4 Wochen Australien überlebt hat, frage ich mich)

Danach ging es an der Rennstrecke von Melbourne entlang. War heute allerdings nichts los. Ich muss unbedingt mal googeln ob das was mit Formel Eins zu tun hat. Gibt’s nicht den großen Preis von Australien?!

 

Nobbies

 

Von dort dann zu den Nobbies. Quer über die Insel vorbei an vielen Schaffarmen (die haben hier so viel Platz und hoffentlich ein glückliches Leben) und dann gibt’s hier überall Cape Barren Gänse. Die sind so hübsch und haben alle Babies.

 

 

 

 

Die Nobbies sind vulkanische kleine Inselchen vor der Küste. Hier blies ein ordentlich kaltes Seelüftchen. Es gab ein großes Besucherzentrum mit einer Art Multimedia Ausstellung. Allerdings sollte der Spaß 18 AUD kosten, deshalb entschied ich mich für die kostenlose Backpacker Variante und spazierte den Weg an den Klippen entlang. Es hätte so schön sein können, wenn nicht gefühlt eine Million Asiaten wieder ihr Unwesen getrieben hätten. Die denken immer ihnen gehört die Welt (wirtschaftlich stimmt das ja auch aber muss man ja nicht so raus hängen lassen), wenn sie irgendwo sind.

 

 

 

Wir sollten auf die kleinen Boxen achten wo die Pinguine brüten. Keine Pinguine dafür Babyhasen die vor den Boxen saßen (awwwww)

 

 

Und eigentlich sollen sich tausende von Seelöwen auf den Nobbies rum treiben aber scheinbar hatten die größten australischen weißen Haie, die hier leben, zugeschlagen, denn ich sah keinen einzigen oder meine Augen waren zu schlecht. (Ich habe dann auf meinen Fotos, wenn ich ganz nah ranzoomte tatsächlich welche erkannt)

Aber schön war es hier. So stelle ich mir Irland vor. Viele Schafe und sanfte grüne Hügel an der Steilküste.

 

 

 

 

 

 

Die Pinguine die hier leben watscheln jeden Abend aus dem Wasser auf die Insel und dafür sperren die sogar die Straße von 6 abends bis 9 am Morgen. Die Pingus laufen immer die gleiche Strecke. Es gibt richtige Pfade und Pinguinstraßenüberwege. So süß!

 

 

Auf dem Weg zur Pinguine Parade sahen wir ganz viele Wallabys und einen kleinen Pinguin in seinem Haus sitzen. Die kleinsten Pinguine der Welt sind das hier.

Wegen einer speziellen Pflanze, die auf dem Vulkan Boden wächst leben die Pingus hier weil sie durch die Pflanze darunter ihre Löcher graben können ohne das der Boden zusammen bricht.

 

Pinguin Parade

 

Oh man was für ein Menschenauflauf der uns dort erwartete. Momentan sind hier Ferien und der Parkplatz platze aus allen Nähten. Ebenso die Toiletten. Die Essenspreise waren horrend. Zum Glück hatte ich mich getraut den Fahrer zu fragen ob noch ein Sandwich übrig ist. Und es war sogar noch ein vegetarisches da. Man lernt auf Reisen sich immer über die kleinen Dinge zu freuen!

Im Visitor Center konnte man sich Filme über die Pinguine angucken und allerhand interessante Dinge lesen.

 

 

 

Dann ging es raus zum Wasser. Dabei hüpfte ein Wallaby über den Weg.

 

 

 

 

 

Am Meer waren einige Stufen wie ein Amphitheater angelegt, sodass auch jeder die kleinen Pingus sieht. Und nun hieß es warten. Arschkalt war es. Wind noch dazu. Wenn ich nicht schon krank gewesen wäre, wäre ich es hier geworden trotz diverser Schichten Bekleidung.

 

 

 

Es wurde noch mal auf das strikte Fotoverbot hingewiesen und sie waren wirklich hinterher. Selbst als ich einen kleinen Pingu in seiner Höhle noch im Hellen ablichten wollte, wurde ich davon abgehalten.

Eine nette Dame erzählte uns dann allerhand zu den kleinen Würstchen. Sie werden bis 26 Jahre alt aber durchschnittlich eher so 12. Und sie sind nur 30 cm groß.

Gegen 6:45, als die Sonne komplett untergegangen war, konnte man die ersten an der Wasserkante ausmachen. 7 Stück für den Anfang. So langsam kamen sie immer näher, genau wie meine Tränen. Ich war total gerührt. Ich bin nicht mal ein großer Pinguin Fan aber irgendwie hat es mich gepackt. Die kleinen waren einfach zu süß wie sie ganz tapfer über den langen Strand (niedrige Ebbe) rannten in ihrem Pinguine Walk. Zucker! Sie haben nämlich Angst vor großen Vögeln, deshalb warten sie bis die Sonne weg ist.

 

 

 

Die 2. Gruppe aus ca. 20 Pingus war dann auch mehr als irritiert als eine Möwe sie angriff, deshalb rannten sie schnell wieder ins Meer zurück. Nachdem die 3. Gruppe vom Strand gewandert war und ich inzwischen erfroren, ging ich langsam wieder zurück auf den Weg, wo erst das richtige Abenteuer begann, denn die Kleinen rennen dann überall herum und quatschen mit ihren Freunden und das klingt mehr als niedlich, wenn alle wild durcheinander schnattern.

Ich lief dann extra den Weg, den sonst keiner lief, schaute in den wunderschönen Sternenhimmel und hatte die Chance doch noch ein paar halbwegs erkennbare Fotos zu machen. Und dann wurde ich sogar noch Zeuge von Pinguin Sex. Sieht man ja auch nicht aller Tage und die Geräusche dabei…hihi…

 

 

7:50 war dann wieder Treffen am Bus und es war gar nicht so leicht raus zu kommen, da scheinbar alle Leute gegen 8 an ihrem Bus sein sollten.

Im Bus bekamen wir dann noch eine Runde WiFi für die 2 stündige Fahrt zurück spendiert.

 

Fazit

So ein toller Tag. Ich habe die Hälfte des Tages wieder mit grinsen oder vor Glück weinen verbracht und das sind doch die besten aller Tage!

 

 



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