Roadtrip Toskana: Cittas del Tufo

Roadtrip Toskana: Cittas del Tufo

23.5. -30.5.18

Ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Es ist so wunderschön in der Toskana. Die Gegend kann man jedem nur ans Herz legen.

Momentan verweilen wir in der Tuffstein-Städte Gegend die völlig zu Recht zum Unesco Weltkulturerbe zählt.

Unterkunft:

Casa dei Carrai in Pitigliano. Hier im Ort gibt es nicht allzu viele Unterkünfte, sodass wir mit unserer richtig Glück hatten. Gleich neben der Altstadt mit Blick auf die Felsenstadt und ganz hübsch anzusehen. Nette Vermieterin und ein ganz okayes Frühstück für ital. Verhältnisse. Es gibt nichts zu meckern.

 

 

 

Pitligano:

Der Ort ist etwas ganz besonderes. Hat mich irgendwie an Dubrovnik erinnert aber halt auf einem Tuffsteinfelsen. Viele kleine Gässchen wo man sich treiben lassen kann. Zauberhafte kleine Läden mit Kunst, Töpferwaren, Bekleidung, Feinkost und und und. Keine großen Kaufhäuser sondern alles zuckersüß und gemütlich. Es gibt mal wieder jede Menge Kirchen und auch ein Schloss. Außerdem gibt es eine Synagoge und eine winzig kleine alte jüdische Ecke. Hier und da kann man vom Felsen herunter in die Landschaft schauen und ist jedesmal einfach nur begeistert wie Menschen hier oben so eine süße kleine Stadt errichten konnten.  Ein absolutes Must See!

 

 

 

 

Cascata del mulina:

Ganz dumme Idee an einem 28 Grad warmen sommerlichem Samstag DAS Ausflugsziel der Gegend anzusteuern. Eine regelrechte Völkerwanderung. Die Cascata del mulina sind Thermalwasserbecken an einer alten Mühle. Als ich die Location zum ersten Mal in einem Reisebeitrag im Fernsehen gesehen habe, war klar – DA muss ich hin, koste es was es wolle und in diesem Fall kostet es nichts, denn das Ganze ist kostenfrei!. Deshalb ist eine Überbevölkerung nicht verwunderlich. Baden sind wir nicht gegangen (Falls ihr baden wollt, dann nehmt euch unbedingt Badeschuhe mit, anders sind die steinigen glitschigen Naturpools nahezu nicht zu betreten) aber ich war ohnehin nur auf Fotos schießen scharf.  

 

 

 

Saturnia:

Der kleine Ort ist überall ausgeschildert, hat allerdings nicht mehr zu bieten als ein Thermalbad mit  überteurtem Eintritt. Von Weitem sieht der Ort auf einem Hügel lwirklich nett aus aber man kann sich einen Abstecher hier her getrost sparen, denn es gibt absolut nichts zu sehen.

 

 

Sorano:

Ein weiterer Ort auf Tuffsteinen erbaut über einer Schlucht. Sehr ähnlich zu Pitlignano. Der Anblick ist einfach nur atemberaubend. Einmalig. Ein absolutes Must See! Viele kleine Gassen, mittelalterliche Steinhäuser und eine tolle Aussichtsterasse. Dazu ein paar Kunsthandwerksläden und viele kleine Blumenbepflanzungen an den Häusern. Sehr malerisch anzusehen.

 

 

 

 

Sovana:

Ein kleiner Vorzeigeort, der zwar auch auf Tuffsteinen erbaut ist aber nicht so weit oben liegt wie die anderen beiden. Die breitere der beiden Straßen, die zum Dom am Ende der Stadt führt, sieht aus wie ein Freilichtmuseeum. Perfekte kleine Steinhäuser, bunte Fahnen und überall Blumen. Die schmalere Straße ist dann eher so landestypisch. Alles sieht wild und ursprünglich aus. Hat aber auch seinen Reiz.

 

 

 

 

Etruskische Hohlwege:

Das ganze Gebiet ist etruskisches Gelände. Was Etrusker sind/waren findest du hier. Es gibt viele vers. Ausgrabungsstätten und etliche Höhlen und Hohlwege. Da wir nicht all zu weit wandern und kein Geld ausgeben wollten, entschieden wir uns für den Hohlweg „via cave san guiseppe“ kurz vor Pitigliano. Von einem kleinen Picknick Rastplatz aus, führt ein Weg entlang des Flusses Lente und biegt dann auf einen Hohlweg ab. Wege die die Etrusker in die Tuffsteinfelsen gehauen haben sollen. Keine Ahnung warum und wozu aber wirkt sehr imposant.

Und schön war es da im Wald bei brandheißen 28 Grad brennender Sonne. Die Vögel zwitscherten und die Echsen sonnten sich. Auf einmal knallte etwas neben uns den Berg bzw. die Hohlwegwand herunter und entpuppte sich als sehr große lange grüne Schlange. Kurzer Aufschrei, bei uns und der Schlange, da ihr Abgang sicher nicht so geplant war und schwupps hatte sie sich wieder aufgerappelt und verschwand grußlos im Wald 😀

 

Fazit:

Die Gegend ist jetzt nicht zu 100% das was man erwartet wenn man an die Toskana denkt. Zypressen und seichte Hügel stehen nicht an erster Stelle aber dennoch würde ich das Unesco Welterbe als absolutes Must See einstufen und jedem Urlauber ans Herz legen. So was hat man noch nicht gesehen und Fotos oder Videoaufnahmen können einem Livebild in keinster Weise gerecht werden.

 



Booking.com



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ich akzeptiere