Shopping Ban

Shopping Ban

Keiner mag Neujahrsvorsätze und trotzdem hatten die meisten von uns welche. So hatte auch ich mir etwas vorgenommen…

unter anderem einen „Shopping Ban“:

Was zur Hölle ist das?!

Ganz einfach – Man „verbannt“ Einkaufen aus seinem Leben.

Warum tust du dir das an 😉 ?!

Puh, wo fange ich da an. Die Gründe nichts mehr zu kaufen sind vielfältig.

First of all: Ich muss sparen. Ein Grund den jeder kennt und jeder nachvollziehen kann.

2. Was habe ich shoppen geliebt. Noch vor 2 Jahren war meine liebste Wochenendbeschäftigung durch die Stadt zu stromern und einzusacken was mir gerade so unters Sale Schild kam. Folge – platzender Kleiderschrank, ach was sag ich – platzende Wohnung. Überall Kram den ich nicht benutze, den ich nicht oft genug anziehe und den ich niemals angezogen habe. Keine Ahnung wie und wann und warum es passiert ist aber auf einmal bekam ich eine Bewusstseinserweiterung. Was soll ich mit dem ganzen Scheiß? Also ganzer Scheiß raus aus meinen Schränken und rein in Kleiderkreisel und Ebay Kleinanzeigen. Hello Minimalismus! Aber sind wir mal ehrlich, geshoppt habe ich immer noch gern. Allerdings nicht mehr im Laden sondern online. „Oh Herr, der du online shopping erfunden hast, gepriesen seist du!“ Einkaufen in Läden stresst mich einfach nur noch total. Menschen, Wärme, Überangebot, verlockende Sale Schilder. Ähm nein! Kleidung habe ich auch fast keine mehr geshoppt aber ich liebe Gadgets. Also so Kram, der praktisch fürs Reisen ist. Kleine Technikspielereien usw usw usw. Folge – ich besitze inzwischen 4 vers. Packing Cube Sets weil ich immer wieder was besseres und neueres usw. gefunden habe. Völlig Krank, müssen wir nicht drüber reden. Deshalb ab 2018 harter Shopping Ban!

3. Nachhaltigkeit: Großes Thema was bei mir so in 2017 im Kopf „aufploppte“. Jeder Scheiß der in unseren Kleiderschränken vergammelt und unsere Wohnungen „dekoriert“ verbraucht Ressourcen. Und HALLO, wir haben keine Ressourcen mehr. Die Erde ist am Arsch, dank uns. Aber anderes Thema. Jedenfalls, wenn man weniger kauft, dann verbraucht man auch weniger Ressourcen und das ist ja schon mal von Grund auf gut. Und wenn man jetzt noch bei dem was man kauft darauf achtet, dass es vielleicht aus recycelten Materialen hergestellt wurde oder abbaubar ist oder ähnliches, na dann habt ihr ein größeres Bienchen in eurem Karma – Muttiheft als die Meisten. Wenn das mal nichts ist!

Meine „Regeln“:

  1. Ich kaufe nur noch Dinge des täglichen Bedarfs (Lebensmittel, Toilettenpapier, Spülmittel)
  2. Weniger Lieferservice (puhh, das wird hart!)
  3. Weniger Essen außer Haus und noch mehr kochen
  4. Ich mache mir eine „Shopping List“ mit Dingen die ich in 2018 gebrauchen könnte. Erst aufschreiben und nicht gleich kaufen (wird mir auch super schwer fallen) und vielleicht erledigt sich das ein oder andere Teil ja dann auch wieder und muss nicht gekauft werden.
  5.  Bei den Dingen die ich kaufen werde, werde ich immer auf ihre Ökobilanz achten. Wird nicht immer klappen aber man kann es ja versuchen
  6. Ich werde jedes Teil was ich kaufe aufschreiben (Dinge des täglichen Bedarfs ausgeschlossen) um am Ende des Jahres zu sehen wie erfolgreich ich war (oder auch nicht) weil irgendwie ist es am Ende ja doch auch eine Challenge und da möchte man ja schon seine Erfolge sichtbar machen.

         Hilfsmittel

  • eine Shopping List
  • ein Haushaltsbuch – Einnahmen und Ausgaben aufschlüsseln ist nie verkehrt.
  • Motivation – egal in welcher Form. Ich habe z.B. eine kleine Weltkarte an meinem Laptop kleben um mich daran zu erinnern wofür ich mein Geld spare. Ich habe aber auch schon Kreditkartenhüllen gesehen wo ein motivierender Spruch drauf steht oder die Frage ob man das Teil jetzt wirklich benötigt. Finde ich ziemlich nice und werde ich mir sicher auch für meine Kreditkarte basteln, denn jedesmal wenn man sie zückt fragt sie einen dann ob das jetzt wirklich nötig ist.

Zeitraum:

1.1.2018 bis in die Unendlichkeit (hoffentlich)

Ich werde zwischendrin immer mal kleine Updates veröffentlichen wie gut ich mich schlage.

Call to action:

Mach mit! Retten wir zusammen die Welt! Gönne deinem Bankkonto ein Päuschen um es auf die wirklich lebenserfreuenden Aufgaben vorzubereiten ( Reisen, Babys, Selbstständigkeit, Bordellbesuche 😉 – was halt immer so deine Lebensträume sind) und tu unserer Umwelt etwas Gutes in dem du nicht unnötig ihre Ressourcen verschwendest.



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